RTT-Workingtest 2004 - Richter

Filip Bollen (B)

Filip Bollen beschäftigt sich seit 1985 mit dem Retrievertraining. Zusammen mit seiner Frau, einigen Freunden und seinem Bruder bevorzügt er die Englischen Trainiermethoden.

Filip führt zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder einen Hundezwinger wo sich zur Zeit 10 Labradore (aus Englischen Linien) befinden. Bis heute haben sie zusammen 5 FT-Sieger, wovon noch 3 am Leben sind. Die anderen 7 sind vielversprechende junge Hunde, die schon gute Ergebnisse erzielten bei FT und Workingstests. Seit vorigem Jahr ist er Praktikant- Richter für FT von Retrievern.

Filip hat einen Sitz im Ausschuss vom Belgian Retriever Club. Dieser Verein vertritt die künftigen Belange der Retriever.

Filip wünscht allen viel Erfolg. Möge der Beste gewinnen.

Fons Exelmans (B)

Fons kaufte seinen ersten Labrador um einen angenehmen Haushund zu haben. Mit diesem Hund ging er dann zur Hundeschule und besuchte einen Jagdkurs. So kam er in die Welt der Retriever.

Seine Hunde erzielen Erfolge auf Workingtests und Field Trials, unter den: belgischer Meister im Field Trial und Sieger beim "European Retriever Championship" (Coupe d'Europe) 2003". Als FCI-Prüfer prüft er die ihm sehr vertrauten Wettkampfformen.

Während der Jagdsaison "picking up" zu können, ist für ihn die schönste Belohnung für die Zeit und Energie, die er in die Hunde investiert.

Er ist Trainer in "De Gouden Jachthoorn" in Zichem und gibt regelmäßig Seminare in Belgien und im Ausland. Für das Training von Retrievern wird Fons vor allem inspiriert durch die "englische" Vorgehensweise.

Er liebt Retriever die entschlossen arbeiten und die sich - wenn nötig- gut von ihrem Führer helfen lassen.

Johan Grootaers (B)

1978 kauften wir uns unseren ersten Labrador ( Tessa ) als Familienhund. Bald darauf kam ein zweiter Labrador ( Dellas ) dazu und durch diese beiden Hunde haben wir uns immer mehr für diese Rasse interessiert. 1990 wollten wir uns einen neuen Hund zulegen. Wir hatten unterdessen viel über diese Rasse gelernt.

Dieser neue Hund sollte ein schöner und gut arbeitende Hund werden. So trat " Osmine of Lucifers Delight " in unser Leben. Dieser Hündin erfüllte perfekt unsere Erwartungen und mit der Hilfe ihrer Züchter (Jef und Marita Verres ) begannen wir diesen Hund auszustellen. Bald erreichten wir einen ersten Schönheitstitel.

Fons Exelmans half uns bei den ersten Schritten in der Retrieverarbeit. Osmine sorgte dafür, dass ein Hobby zur Passion wurde. Die Ausstellungen, Workingtests und Field Trials an denen wir teilnahmen, sind nicht mehr zu zählen.

In diese Zeit entstand auch unsere Kennel "Thornproof", mit dem Ziel schöne, gut arbeitende Labradors zu züchten. Unterdessen haben wir selbst eine Menge Schönheits-Champions und zwei Belgische Arbeits-Champions tragen unseren Kennelnamen.

Unser Ziel, nämlich einen echten "dual purpose"- Labrador zu züchten, haben wir nie aus den Augen verloren und außer dass es immer schwerer wird, in beiden Bereichen vorn dabei zu sein, konnten wir bis heute beweisen, dass es geht.

Wir nehmen sehr gerne an allen möglichen Wettbewerben und Ausstellungen teil, aber die größte Freude bereitet doch die Jagdsaison. Als "Pickers-Up" sind wir den ganzen Herbst und Winter unterwegs, um uns und unseren Hunden das Vergnügen eines schönen Jagdtages zu verschaffen. Da wir mit unseren Hunden sehr viel in der Praxis arbeiten ( min. 30 Tage/Jahr ) wird es sie nicht wundern, dass ich als Richter ganz besonders auf gute, wildfindende und effiziente Apporteure achte.

Michael Newsam (GB)

Michael beschäftigt sich mit Labradors seit 20 Jahren, und ist mehrmals bei Working-Tests und Field-Trials plaziert worden.

Sein erstes Open gewann er mit seiner schwartzen Hündin FTW "Cocklebarrow Chestnut of Maswen", die leider kürzlich mit 14.1/2 Jahren gestorben ist. Derzeit nimmt er an Opens mit FTW "Maswen Briar", der Tochter von Cocklebarrow Chestnut, teil.

Michael ist ein "A-Panel" Richter beim Kennel Club. Er richtet regelmäßig sowohl bei Field-Trials und Working-Tests in England und in Europa. Er ist Mitglied beim United Retriever Club, wo er im Field-Trial Ausschuss und als Vorstizender der BZG "North Midliands" tätig ist. Im Sommer organisiert er Training, Tests, Vorführungen und Team-Veranstaltungen für den Verein.

Zur Zeit führt er 5 Hunde; 4 Labradore und einen Springer-Spaniel. Zusammen geniessen sie die Jagdsaison beim "Picking-Up" in den nahen Birkhuhn-Mooren oder bei Rebhuhn- und Fasanenjagd.

Graham Stephenson (GB)

Graham, ein "B-Panel" Richter beim Kennel Club, besitzt den Zwinger "Rhypyker". In den letzten 20 Jahren hat er sowohl mit Golden als auch mit Labrador Retrievern erfolgreich an Field-Trials teilgenommen. Zur Zeit besitzt er 10 Hunde.

Nach Lockerung der britischen Quarantänebestimmungen hat Graham im Jahr 2001, als erste britischer Hundeführer an europäischen Trials-Wettbewerben teilgenommen und hat bei den belgischen Championships mit seiner Hündin "Rhypyker Phantom" den 2. Platz belegt. Ein Sohn von dieser Hündin - "Rhypyker Rafter" - hat übrigens letztes Jahr mit Fons Exelmans die europäischen Championship gewonnen.

Graham hat schon bei Field-Trials und Working-Tests in Belgien, Frankreich, Ungarn und zweimal in Deutschland gerichtet. Letztes Jahr war er Richter bei dem European Working Test in Sully sur Loire in Frankreich.